Soziale Netzwerke und Internetsicherheit

Soziale Netzwerke haben in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Tag für Tag treten Tausende von Menschen in Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ ein. Am Anfang waren diese Netzwerke noch unerforscht. Mittlerweile ist jedoch jedem klar, was diese Netzwerke für Gefahren mit sich bringen können.

Im Schulalltag kommt es beispielsweise nicht selten zu Auseinandersetzungen, die darauf basieren, dass ein Schüler am vergangen Tag unangenehmen Sachen in Internet veröffentlich hat. Eltern sind daher sehr besorgt. Die Netzwerke sind mittlerweile so gefürchtet, dass sie an nahezu allen Schulcomputern geblockt werden. Dies soll die Schüler nicht verärgern, sondern als Sicherheitsfaktor fungieren.

Des Weiteren können soziale Netzwerke entscheidend sein für die späteren Berufschancen. Es ist kein Geheimnis mehr, dass sich Arbeitgeber zunächst einmal im Internet informieren, ob man interessante Dinge über den Bewerber herausfinden könnte. Fotos, Nachrichten, die für die Öffentlichkeit sichtbar sind, können also ein entscheidende Punkt sein, wenn es darum geht, eine ausgeschriebene Stelle zu bekommen oder nicht.

Ähnlich sieht es mit Wohnungen zu Miete aus. Auch hierbei greift der Vermieter oft auf soziale Netzwerke zurück, besonders, wenn es um das Vermieten der Wohnung an Studenten geht. Arbeitgeber oder auch in diesem Fall Vermieter sind der Meinung, dass es eine gute Möglichkeit darstellt, etwas über die Persönlichkeit der Bewerber zu erfahren.

Da die sozialen Netzwerke sich der aktuellen Entwicklungen bewusst sind, haben sie einige Sachen geändert, sodass man sich gegen die Eingriffe in der Privatsphäre schützen kann. So kann man beispielsweise Einstellungen vornehmen, bei denen nur die eigenen Freund die kompletten Informationen und Bilder sehen können.

Diese Einstellungen sind in jedem Fall empfehlenswert. Allerdings sollte trotz aller neuen Sicherheitseinstellungen darauf geachtet werden, dass keine unangenehmen Dinge und Fotos veröffentlicht werden, denn das könnte im schlimmsten Fall den Job oder die Wohnung kosten.

Sicherheit beim Onlinekauf

Einkaufen über das Internet ist für viele von uns bereits selbstverständlich geworden. Man kann bequem in den Onlineshops oder in Auktionshäusern nach den gewünschten Waren suchen, ohne sich an die Öffnungszeiten der örtlichen Läden halten zu müssen. Ein paar Tage später erhält man dann die gewünschte Ware zugeschickt, sei es vom Etikettenhersteller, einem Modelabel oder von einem Onlineversandhaus. Doch nicht immer läuft beim Shopping online alle glatt:

Denn das Internet ist auch eine gute Möglichkeit für Betrüger, hier ihre krummen Geschäfte zu machen. In ihren Angeboten bitten sie die Kunden um Vorauskasse. Die Ware kommt anschließend nie an bzw. wenn sie ankommt, ist sie fehlerhaft, unvollständig oder geht nach kurzer Zeit kaputt. Wenn der Käufer dies anschließend reklamieren möchte, kann er jedoch niemanden mehr erreichen – die Verantwortlichen sind bereits über alle Berge.

Es ist auch schwierig für die Polizei, sie zu stellen, denn meist existieren die angeblichen Firmen nicht – als Adresse ist nur ein Postfach angegeben. Und ob dieses Postfach auch wirklich noch von den Betrügern besucht wird, ist fraglich. Uns ist ein Fall bekannt, in dem ein Betrüger sein Geschäft mit Computern und dem dazugehörigen Zubehör machte. In einem Onlineversandhaus war sein Shop sehr bekannt und beliebt – viele zufriedene Kunden beurteilten ihn gut, es waren mehrere Tausend. Auf einmal lieferte dieser Mann die Ware nicht mehr oder lieferte einwandfreie PCs, die so präpariert waren, dass sie nach etwa einer Woche den Geist aufgaben.

Es ist nicht selten, dass in einem solchen Fall bereits mehr als hunderte von Anzeigen gegen diese Personen vorliegen. Es wird jedoch schwer, sie zu fassen, denn ihre Firmensitze sind in anderen Ländern gemeldet (z.B. in Großbritannien). Damit Sie trotzdem weiterhin sicher im Internet einkaufen können, empfehlen wir Ihnen, nur bei geprüften Händlern einzukaufen, die ein Gütesiegel haben, z.B. das „Trusted Shops“ – Siegel oder solche, die bereits von Magazinen getestet wurden.