Die Firewall – Der Schutzwall auf der Datenautobahn

Endlose Informationsquellen, Bilder, Videos, Vernetzung – Das Internet bietet eine enorme Fülle an Vorteilen, birgt jedoch auf der anderen Seite eine Menge Gefahren für den verbundenen Computer. Sogenannte Firewalls, eine Schutzmaßnahme in Form eines Programmes (Personal Firewall) oder einer gesonderten Hardware (Hardware-Filewall als spezielle Router oder Proxy-Server, die ganze Netzwerke decken), haben die Aufgabe einen Computer oder ganze Netzwerke vor mutwilligen Angriffen von außen zu sichern.

In den Frühzeiten des Internets (Ende 1980er) waren netzwerkübergreifende Angriffe noch unbekannt. Erst mit dem Aufkommen und Verbreiten von Viren, Würmern und Trojanern wurden Firewalls notwendig. Diese überwacht kontinuierlich den Datenverkehr zwischen einzelnen Computern, Netzwerken oder beidem mit Anbindung an das Internet. Letzterer Fall ist vor allem für Privatanwender von Bedeutung.

Anhand festgelegter Routinen (welche Ports benutzbar, welche Programme haben Internet-Zugriff) filtert die Firewall aus, was auf der Datenautobahn den Computer erreicht oder nicht. Entgegen mancher Mutmaßungen ist dies nur ein passiver Schutz, da eine herkömmliche Firewall lediglich die Kommunikation einschränkt und so die Chance auf Zugriffe von außen minimiert, aber nicht aktiv unterbindet oder gar bekämpft.

Es wird streng zwischen Personal Firewall, die sich ein Privatnutzer in Form einer runtergeladenen (Download Firewall) oder käuflich erworbenen Software zulegt, und der echten Firewall (Router-, Bridge- oder Proxy-Firewall), die intern Hardware- und Software zum passiven Schutz verwendet, unterschieden.

Bei der Personal Firewall kann wiederrum zwischen Privat-Software von diversen Unternehmen und in das Betriebssystem Integrierte, meist eine Windows Firewall (ab Windows XP und Vista aufwärts), unterschieden werden.

Die Personal Firewalls

Für Privatanwender sind Personal Firewalls vollkommen ausreichend. Ab Windows XP (und aufwärts) sind in Windows Betriebssysteme die Vista Firewall und die Firewall Windows 7 integriert, die entweder verwendet werden können oder durch eine Software eines Anbieters ersetzt werden können.

Ist dies der Fall haben Sie die Möglichkeit aus mehreren Herstellern, wie Zone Labs (mit Zone Alarm), Comodo („Comodo Internet Security Premium“, mit der Comodo Firewall) und Kaspersky (Kaspersky Internet Security) die für Sie passende Firewall auszuwählen. Ob Sie dabei auf kostenlose oder kommerzielle Programme zurückgreifen, spielt keine Rolle.

Jede Firewall, ob Freeware oder nicht, deckt meist den Privatschutz genügend ab und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten. Häufig sind auch viele Firewalls mit Antiviren- und Browserschutzmechanismen gekoppelt.

Datensicherheit

Das Problem der Datensicherheit lässt sich heute kaum noch zu 100% lösen. Es gibt auf dem Markt sehr viele Angebote Daten zu sichern, im Gegenzug aber auch Programmierer, die diese Sicherheit immer wieder in Gefahr bringen.

In der heutigen Zeit gibt es fast nichts mehr, was ohne Computertechnik realisiert wird und im Zeitalter des Internets werden solche Daten auch noch online verarbeitet. Damit Sie ihre Daten wirklich sicher verwenden können, müssten Sie ein Computerspezialist sein.

Aber die wenigsten verfügen über solch ein spezialisiertes Wissen. Sie als normaler Anwender werden immer in den Glauben versetzt, dass ihre Daten sicher verarbeitet werden. Um diese Datensicherheit zu gewährleisten, nutzen Sie sicherlich eine Antivirensoftware, wahrscheinlich auch die integrierte Firewall des Betriebssystems, rufen nur geschützte Websites auf und vieles mehr.

Sie achten sicherlich auch vor der Weitergabe ihrer Daten, dass diese nicht in falsche Hände kommen und trotzdem passiert es immer wieder, dass mit ihren Daten Missbrauch getrieben wird. Wir leben nun mal in einem Zeitalter des Fortschritts und auch Sie sind gezwungen sich diesem anzupassen.

Datensicherheit ein Thema was uns alle betrifft, denn es geht hier um Informationen, ob persönliche, geschäftliche oder allgemeine, die schützenswert sind. Das kann eine Statistik sein, eine Onlineüberweisung oder auch nur eine Emailadresse. Was heißt nur?

Sie haben sicherlich schon selbst festgestellt, dass man auf vielen Webseiten oftmals nur Informationen als registrierter Nutzer erhält. Dann stellt man auf einmal einen erhöhten Empfang von Emails fest. Hat man nun ihre Daten missbraucht? Wurde der angegebene Text „Daten werden an Dritte nicht weitergeleitet“ missachtet.

Wie können Sie dagegen vorgehen? Wenn Sie sich wirklich sicher fühlen und eine komplette Datensicherheit erreichen wollen, dann sollten Sie die Sachlage kritisch prüfen. Wer verlangt wo welche Informationen. Sind diese auch wirklich für das gewünschte Ziel notwendig? Das Internet erlaubt Ihnen schnellen Zugriff auf gewünschte Informationen, aber um seine eigene Datensicherheit zu realisieren ist oftmals ein großer Zeitaufwand notwendig. Hacker und Betrüger schlafen nicht und auch Sie sollten immer wachsam sein.

Vermeiden können auch Sie nicht ausspioniert zu werden, da hat auch der Staat noch zuzüglich seine Hände mit im Spiel. Denken wir nur mal an das Mobiltelefon, welches auch ohne Internet genutzt wird, somit weiß man schon wo Sie sich aufhalten, mit wem Sie sich unterhalten und sogar noch über was, da diese Daten für einen gewissen Zeitraum gespeichert werden. Also Vorsicht beim Umgang mit sensiblen Daten!

PC Sicherheit – Computersicherheit mit ein paar einfachen Tipps gewährleisten

Wer viel am PC sitzt oder beruflich generell mit Computern zu tun hat, wird es sicherlich längst wissen. PC Sicherheit ist ein wichtiges Thema und sollte immer berücksichtigt werden bei der Arbeit am PC.

Das fängt schon mit dem Surfen im Internet an. Dabei verknüpft sich der heimische Rechner mit einem riesigen Netzwerk an Servern und Datenbanken und liegt dabei, zumindest im ungeschützten Zustand, wie auf dem Serviertablett für feindliche Angreifer. Diese Viren, Spyware und Malware schleusen sich auf den heimischen Rechner und führen ihre bösartigen Funktionen aus, die für den Endnutzer nicht gerade von besonderem Vorteil sind. Gerade deswegen sollte man sich stets mit Sicherheit für Computer auseinandersetzen.

Computer Sicherheit kann man mit vielen Mitteln erreichen. Das fängt schon mit den Passwörtern an, die man verwendet, wie zum Beispiel für das E-Mail Konto. Hier sollte man unbedingt ein sehr langes Passwort benutzen, am besten zusammengesetzt aus Ziffern und Buchstaben und auf keinen Fall das gleiche Passwort, wie bei anderen Benutzerkonten. Sollte jemand dann an das Passwort gelangen, wäre die gesamten Benutzerinformationen für ihn offen wie ein Scheunentor.

Wenn man dann in seinem E-Mail Account ist und eine Mail mit unbekanntem Anhang erhalten hat, sollte man diesen Anhang eher nicht öffnen. Unbekannte Dateianhänge sind oft ein großes Risiko, weil sie die Dateien dahinter meistens von selbst im Hintergrund installieren. So etwas ist gerade auf Arbeit extrem gefährlich, da man somit die gesamte IT Sicherheit gefährdet.

Deswegen sollte man auch nie mit Administrator-rechten ins Internet gehen, da so die Sicherheit für Computer nur noch mehr gefährdet wird. So bietet, man den Angreifern aus dem Netz eine noch größere Angriffsfläche, da viel mehr Funktionen freigegeben sind. Deswegen sollte man lieber zur Sicherheit ein eingeschränktes Benutzerkonto einrichten.

Sollte es dann doch mal zum absoluten Ausnahmefall kommen, gilt es Ruhe zu Bewahren. Wer mit solchen Sachen schon rechnet sollte regelmäßig ein Backup anlegen und das dann auf Online Servern oder auf externen Festplatten ablegen. Sollte es dann mal zum Extremfall kommen, kann man danach alles wieder draufspielen und den PC in seinen alten Einstellungen wiederherstellen. Mit diesen Tipps, sollte für die Sicherheit es PCs erstmal gesorgt sein.